Viele Hobbys fördern das Wissen und die innere Freiheit!

Dieser Text ist für mich sehr abenteuerlich, denn er behandelt viele Dinge aus meinem doch sehr bewegten Leben. Ich möchte es nicht tauschen, gegen nichts in der Welt. Es geht hier um die Chinesischen Kampfkünste, das Casino, Roulette, die Musik, Gitarre, Los Angeles, Vanice Beach, Hollywood und die Zockerei oder das Gambling an den Börsen dieser Welt. Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Sie sollten das unbedingt lesen. 

Der klassische Abakus. Ein Meisterwerk der Menschen

Mit dem achten Lebensjahr habe ich angefangen mich für Asiatische Kampfkünste zu interessieren. Es kam dazu, dass ich mit ganz normalem Judo angefangen habe. In den Jahren davor hatte ich mich nicht wirklich für Fußball interessiert, doch wie es wohl so ist, in unserem Land, stand ich nachdem ich in der Abwehr überhaupt gar keine Lust mehr hatte, dann erst mal im Tor.
Dazu hatte ich nach kurzer Zeit auch keine Lust mehr, denn sie schossen mich ständig aus dem Tor. Und da ich Brillenträger war, war das wirklich nicht so gut für mein Image. So probierte ich dann viele andere Sportarten aus. Ich war auch ganz gut in einigen. Also Tischtennis, Squash, Schwimmen, Laufen, Radfahren, und nicht zuletzt das Chinesische Boxen sollte für viele Jahre fast mein kompletter Lebensinhalt werden.
Ich habe schon vor der Schule trainiert und gleich nach der Schule ging es dann weiter. Ich konnte nicht genug davon bekommen. Meine Leistungen waren soweit ich das Selbst beurteilen kann ziemlich gut. Das ist ja auch normal, wenn man sich einer Sache total hingibt, kommen gewöhnlich auch gute bis sehr gute Resultate dabei heraus.
Später als ich dann zwölf war fing ich gleichzeitig mit dem Gitarre spielen an. Doch zum intensiven Spiel sollte es erst etwas später kommen.
Also die Intensive Phase eines Hobbys, welches ein junger Mensch in seiner Jugend ausprobiert und teilweise bis zum Exzess betreibt. So war das mit mir zumindest. Als ich dann endlich meine erste E-Gitarre kaufen konnte, ging es los. Ich musste nur noch Gitarre spielen, von Morgens bis Abends. Den Blues, den Rock, später auch funkige Sachen, oder sogar Jazzig-Bluesig musste es klingen.
Ich habe in einigen lokalen Bands gespielt und musste auch dort schon feststellen, dass es nicht immer einfach ist die richtigen Menschen zusammen zu würfeln. Der eine will es etwas rockiger, der andere etwas bluesiger. Dem anderen konnte es nicht metallig- oder heavy genug sein und so weiter.
Die Leute mit denen ich gerne zusammen gespielt habe, haben leider so wie das bei vielen Musikern ist, auch das Night-Life gesucht und gelebt. Das passte natürlich nicht zu meinem Sport, dem ich auch noch ziemlich intensiv nachging. So trennten sich dann irgendwann die Wege und ich fing mit etwas über 20 das Reisen an.

Eine Stadt in der ich beides gefunden habe was Los Angeles. In der Musik und auch im Training kam ich weiter. Klar, dass es in dieser riesigen Metropole einfach alles gibt.
So fand man mich im Chinatown und auf dem Sunset Boulevard wieder. Auch Vanice Beach und Santa Monica waren 1992 ein fantastischer Ort um zu trainieren, Gitarre zu spielen und obendrein intensiv Englisch zu büffeln. Später zog ich dann nach Hollywood, oder um genau zu sein in einen kleinen Stadtteil von Los Angeles der zwischen East Hollywood und Glendale gleich neben dem Griffith Park war. Dort konnte man hervorragend joggen gehen genauso wie am Strand. Die US Gallone Benzin kostete damals ca. USD 1,25 $ und ich hatte das Glück einen Lincoln Continental Mark III Baujahr 1970 fahren zu dürfen. Das war für mich damals der absolute Knaller. Mit diesem Schiff bin ich dann immer durch die Stadt gecruised und ich war sozusagen für mich in meiner kleinen Welt "The King of L.A.".

Die Erfahrungen die man in seiner Jugend macht sind verdammt wichtig, dieses sind sehr schöne Erfahrungen die ich dort erleben durfte.

Zurück zu den Hobbys: Wirtschaft & Börse Ich denke fast jeder Mann kommt irgendwann in seinem Leben genau an zwei Dingen vorbei. An der Börse und am Casino. Ich lernte vor einigen Jahren jemanden kennen der an der Börse sein Geld verdiente. Natürlich fand ich das rasend, spannend, aufregend und interessant. Er rannte rum wie ein Penner und stank nach Knoblauch wie meine Oma, die das Zeug in sich stopfte wie andere Leute Erdbeeren mit Sahne. Sie glaubte Ihr Herz-Kreislauf würde dann besser im Gang bleiben. Weil Sie zu niedrigen Blutdruck hatte, schlief Sie dann irgendwann einfach auf dem Küchentisch, gleich nach dem Essen ein. Tja und hätten wir Sie dort nicht weggeräumt, würde Sie dort heute noch friedlich schlafen.

Spaß beiseite. Der Mann an der Börse arbeitete ONLINE. Das fand ich noch viel spannender, oder wie Herr Friedrich Lichtenstein aus Berlin sagen würde: Supergeil. Damals gab es grade frisch auf den Markt gekommen das Betriebssystem Windows 98 SE und wir hatten in Spanien (auch noch Andalusien) ein 56 K Modem am laufen. Computer-Sicherheit, Datenschutz und solche wichtigen Dinge interessierten mich brennend. Dieser Börsenmann machte sogenannte Online-Überweisungen von enormer Größe. Also Summen von bis zu 20.000 EUR im Sekunden-Handel. Ich sah dabei zu und konnte meinen Augen nicht trauen, denn ich kannte die Sicherheit des Betriebssystems. Also gleich Null. Keine Firewall, kein Anti-Virus, einfach nichts. Und damals war der Internet Explorer glaube ich auf einer Verschlüsselungsstärke SSH von 56 Bit. Andere Browser gab es noch nicht wirklich auf dem Markt. Firefox, Opera und Co. haben sich erst in den Jahren danach wirklich etabliert. Also, was glauben Sie? Was wurde mein nächstes Hobby? Na klar, die Online-Börse. Zocken ohne Ende, aber bitteschön mit Köpfchen. So kam es dann, dass ich alles was ich hatte gnadenlos verzockte. Ein Glück hatte ich nichts, dem zur Folge konnte ich nicht wirklich was verzocken. Nein, nur Spaß. Nehmen Sie bitten nichts zu ernst was Sie hier lesen. Und schon gar nicht für bare Münze. Seien Sie immer schön Kritisch, wenn Sie online etwas lesen. Egal bei wem, oder bei welcher Institution. Wie groß sie auch sein mag. Einige Jahre davor hatte ich einen Spieler kennen gelernt. Der VerZockte sein ganzes Kapital in den Casinos Deutschlands und auch Weltweit. Er erklärte mir, er habe ein monatliches Einkommen von ungefähr 20.000 D-Mark und würde mindestens 18.000 DM davon in den Casinos lassen. Er war Pilot bei einer Fluggesellschaft dessen Namen ich hier nicht nennen möchte. Weiter sagte er mir, die anderen 2.000 DM seien für seine Frau und die zwei Kinder die er mit Ihr hatte. Und hätte er die nicht, würde er dieses Geld auch noch auf den 5 Französischen Roulette Tischen lassen, an denen er gleichzeitig zu spielen versuchte.

Wenn Sie mal im Casino gewesen sind, dann wissen Sie wie hektisch man sein muss, um alleine an zwei Tischen gleichzeitig spielen zu können. Also rannte er wie ein aufgescheuchtes Huhn quer durch den Saal und verballerte alles was er hatte. Ich fand ihn sehr nett, er hatte ein gutes Herz doch war leider wie viele, von der ganzen Zockerei total überwältigt. Irgendwann war ich dann in Amerika und somit habe ich den Mann nie wieder gesehen.

Casino Teil II

Dann möchte ich in diesem Zusammenhang noch eben von dem reichen Franzosen erzählen. Der war auch wirklich beeindruckend. Er lies sich mit einem Sechshunderter Pullman (600 Pullmann von Mercedes) vorfahren und öffnete dann am Tisch Eine seiner Anzug- Innentaschen und fing nun langsam an direkt beim Croupier die Tausend- Markscheine in 100 Mark Stücke "Jetons" zu tauschen. Er spielte nur ganze Zahlen und hatte oft mehr als den halben Tisch bedeckt.
Es dauerte nicht lange und so musste er dann das zweite Bündel aus der anderen Jackentasche gnadenlos verzocken. Häufig war er nur ein oder zwei Stunden da. Dann fuhr er wieder davon. Soweit ich mich erinnern kann war er wohl 2 bis 3 Mal in der Woche da. Und jedes mal das gleiche Spiel. Er war einer von den Besuchern die ihren Kaffee direkt am Tisch trinken durften. Und dieser wurde ihm natürlich auch gebracht. Wohingegen meiner einer sich seinen Kaffee selber holen musste. Nichts für Ungut, alles hat seine Vor- und Nachteile. Mich haben immer schon Systeme interessiert. Computersysteme, mathematische, logische oder auch unlogische Abläufe sind einfach etwas bewundernswertes.

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung ist eines meiner beliebtesten Themen. Man kann fast alles in Wahrscheinlichkeiten kalkulieren. Ob es Morgen regnet, wann meine Frau das nächste mal stock-sauer ist, ob mein Kind durch die Prüfung fällt oder ob der Planet Erde in ein paar Jahren untergeht. Einfach alles wird heute in Statistiken und Wahrscheinlichkeiten gestopft. Die Börse steht dabei wie immer ganz oben im Kurs.  Renommierte Werte liegen bei einer jährlichen Zuwachsrate von angeblichen 30 %. Der Mann an der Online-Börse von dem ich vorhin sprach meinte, er muss mindestens auf 100 % Wertzuwachs im Jahr kommen, sonst währe er nicht zufrieden.
Den besten Knoblauch Spaniens konnte er sich alle male leisten. Auch eine kleine Orangenplantage lag durchaus drin. Er sagte: In einem Jahr hätte er nur 95 % Gewinn erwirtschaftet und das würde sich doch überhaupt nicht lohnen.
Tja, andere Leute sind da schon mit gewaltigen 0,5 % Guthabenzins voll im Trend.

In diesem Zusammenhang habe ich gerade mal einen Konto, Girokonto, Tagesgeld und Festgeld-Online-Vergleich gemacht. Dabei musste ich feststellen, dass eine Moderne und sehr faire Bank heute zu Tage (vor 1000 Jahren "wahrscheinlich" auch schon) eine coole Rechnung an den Tag legt/legte.

Z.B. bei den TOP 5 Girokonten liegen die unvorstellbar fairen Werte bei ungefair 8,25 bis 11,9 % Dispo-Zins. Also wenn die Bank mir Geld gibt. Umgedreht, wenn ich der Bank Geld gebe, bekomme ich gewaltige 0,5 bis 1,3 % im Gegenzug. Merken Sie da was? Da stimmt doch was nicht oder? Nehmen wir mal weiter an, ich würde mit meinen 0,5 % einen Gewinn erzielen, bei einer Inflation von XXX %. Diese muss ich natürlich dann klever wie wir nun mal sind auch noch versteuern. Hurra... das macht Spaß. :-) Nicht den Humor verlieren. Doch nun zurück zu den Hobbys. Wobei Sie sehen, das solche Themen mich durchaus interessieren. Manches mal machen sie mich auch Wahnsinnig.

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